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Verpflichtete Identifizierung von Prepaidkarten

Aktuelles

Seit Ende 2017 muss man beim Kauf einer neuen Prepaid-SIM-Karte seine persöhnliche Daten angeben. Es handelt sich dabei um eine der nach den Anschlägen vom 22. März durch die föderale Regierung festgelegten Maßnahmen. Die Benutzer einer bestehenden Prepaidkarte haben sechs Monate Zeit gekriegt, um ihre Identität beim Mobilfunkanbieter zu registrieren. Dieser Übergangszeitraum endet am 7. Juni.

Weitere Informationen finden Sie in den untenstehenden FAQs.

FAQ

  • Haben Sie vor dem 17. Dezember 2016 eine Prepaidkarte gekauft, ohne sich beim Kauf dieser Karte identifiziert zu haben, dann werden Sie das vor dem von Ihrem Anbieter festgelegten äußersten Datum (spätestens am 7. Juni 2017) nachholen müssen. Sonst wird Ihr Anbieter Ihre Prepaidkarte deaktivieren.
    Konsultieren Sie die Website Ihres Anbieters, um herauszufinden, wie Sie sich praktisch identifizieren müssen.
  • Ihr Anbieter wird Ihre Prepaidkarte erst nachdem er Ihre Identität festgestellt hat, aktivieren (d.h. brauchbar machen) dürfen.
    Sie können sich beim Ankauf der Prepaidkarte (zum Beispiel in einer Verkaufsstelle) oder später identifizieren (zum Beispiel wenn Sie die Prepaidkarte in einer Verkaufsstelle kaufen, die nicht im Stande ist, Sie zu identifizieren). Dann identifizieren Sie sich später auf der Website des Anbieters.
  • Ja, Sie dürfen für jemanden von Ihrer Familie (Ihre Eltern, Großeltern, Kinder, Kleinkinder, Brüder oder Schwestern), für Ihren Ehemann/Ihre Ehefrau, für jemanden, mit dem Sie gesetzlich zusammenleben oder für jemanden, von dem Sie der Vormund sind, eine aktivierte Karte kaufen.
    Sie dürfen nur Ihre Prepaidkarte an jemand anderen abgeben, wenn die andere Person sich vorher beim Anbieter identifiziert hat.
  • Nein, das ist nicht nötig.
  • Es handelt sich um eine SIM-Karte, die nur für M2M-Anwendungen („machine-to-machine“) benutzt werden kann. Sie können in der Regel mit einer solchen SIM-Karte nicht telefonieren, vor allem weil die SIM-Karte im Gerät verankert ist. Denken Sie zum Beispiel an eine M2M-SIM-Karte in Ihrem Auto oder Gasheizkessel.
    Für M2M-Anwendungen können Sie jedoch auch normale SIM-Karten benutzen. In diesem Falle ist jedoch keine Rede von einer M2M-SIM-Karte, denn Sie können die SIM-Karte dann auch in einem normalen Telefongerät benutzen. Für diese SIM-Karte müssen Sie sich identifizieren.
  • Wenn eine oder mehrere Prepaidkarten auf Rechnung einer Rechtsperson (VoG, Gesellschaft, usw.) gekauft werden, ist es die natürliche Person (einer der Vertreter), welche die Aktivierung der Karte beantragt, die sich identifizieren werden muss. Gewöhnlich handelt es sich um den Manager der Prepaidkarten ("fleet manager") der Rechtsperson. Daneben darf der Anbieter auch die Rechtsperson identifizieren (aber muss das nicht tun).
  • Ja, als Rechtsperson dürfen Sie natürlichen Personen, die für Sie Dienste leisten (Arbeitnehmern, Beratern, Subunternehmern) aktivierte Prepaidkarten geben.
    Die Rechtsperson wird jedoch eine aktualisierte Liste aufbewahren müssen, womit die gekauften Prepaidkarten und die natürlichen Personen, die eine Karte empfangen haben, miteinander in Verbindung gebracht werden können.
  • Sie sollen Ihren Anbieter möglichst schnell (binnen 24 Stunden) vom Diebstahl oder von dem Verlust dieser Prepaidkarte benachrichtigen. Der Anbieter wird dann Ihre Karte unbrauchbar machen.
  • Für weitere Informationen über die verpflichtete Identifizierung von Prepaidkarten, konsultieren Sie die FAQ des BIPT.
    Um herauszufinden, wie Sie sich praktisch identifizieren müssen, konsultieren Sie die Website Ihres Anbieters.